Was ist Chiropraktik?

 

Chiropraktik ist eine sehr alte Heilmethode, bei der ausschließlich mit den Händen untersucht und behandelt wird. Der Begriff Chiropraktik leitet sich vom griechischen Wort „cheir“ für „Hand“ und „praxis“ für „Durchführung“ ab, steht also für „Durchführung mit der Hand“.

Der Behandler gibt einen sehr spezifischem, präzisen und sehr schnellen Impuls mit wenig Kraft auf das in seiner Beweglichkeit gestörte Gelenk. Dies bezeichnet man als Justierung.

Das Ziel der chiropraktischen Behandlung ist die Überprüfung und Wiederherstellung der Beweglichkeit aller Gelenke des Körpers, hauptsächlich aber der Gelenke der Wirbelsäule. Schon kleinste Fehlstellungen und Blockaden in den Gelenken der Wirbelsäule verändern den Informationsfluss im Nervensystem und damit die Funktion aller Körpersysteme.

In meiner Praxis arbeite ich bewußt ausschließlich mit meinen Händen, weil ich von der Präzision und der Wirksamkeit der spezifischen Chiropraktik überzeugt bin. 

Was ist eine Blockade?

Als Blockade wird umgangssprachlich eine Bewegungseinschränkung eines Gelenks in der Wirbelsäule oder anderen Teilen des Körpers bezeichnet.

Das Wort „Blockade“ suggeriert, daß sich das betroffene Gelenk gar nicht mehr bewegt. Tatsache jedoch ist, daß es sich in den meisten Fällen sehr wohl noch bewegt, nur eben nicht mehr durch seinen vollen Bewegungsspielraum.

Die Bewegungseinschränkung geschieht innerhalb des normalen Bewegungsspielraums des Gelenks. Es „springt“ also weder etwas „raus“ noch ist es „ausgerenkt“.

Ein blockiertes Gelenk versucht der Körper zu entlasten, indem er seine Haltung verändert und dadurch andere Teile des Bewegungsapparates vermehrt belastet. Das bezeichnet man als Kompensation. Dies kann dazu führen, dass die Blockade anfangs nicht bemerkt wird. Mit der Zeit können dadurch allerdings weitere Blockaden entstehen, die den Zustand weiter verschlimmern.

Kann der Körper seine Blockaden nicht mehr kompensieren tritt schließlich eine Störung des Bewegungsablaufes, Schmerzen und schließlich Verschleiß zu Tage.

Philosophie der Chiropraktik 

Die Philosophie der Chiropraktik basiert darauf, dass jeder Organismus die angeborene Tendenz besitzt, Gesundheit aufrecht zu erhalten und sich Krankheit zu widersetzen. Sie begründet sich auf dem Verhältnis der Wirbelsäule zum Nervensystem und der Rolle, die die Wirbelsäule im Rahmen des Bewegungsablaufes spielt.

In der chiropraktischen Behandlung wird ein ganzheitlicher Ansatz verfolgt. Es wird nicht ein Symptom (z.B. ein Schmerz) behandelt, sondern es wird dessen Ursache (z.B. eine Blockade) behoben.

Durch die chiropraktische Behandlung erfolgt eine Lösung diverser Blockaden im Sinne der Reharmonisierung des Körpers. Der Chiropraktiker gibt dem Organismus einen gezielten Impuls, um das individuelle Gleichgewicht des Organismus wieder herzustellen und seine Selbstheilungskräfte zu aktivieren. Dieses angeborene Potential wird durch das Nervensystem gesteuert. Nur wenn das Nerven- system ordnungsgemäß arbeitet, funktionieren auch die einzelnen Organe und Gewebeabschnitte des Körpers normal.

Geschichte der Chiropraktik

Die Chiropraktik in ihrer heutigen Form wurde 1895 von Daniel David Palmer in den USA „entdeckt“. Er sah ein Problem darin, dass die moderne Medizin versucht, die Selbstheilungskräfte des Körpers zu ersetzen, anstatt sie zu fördern. Er erkannte die Notwendigkeit einer Medizin, die ohne Medikamente arbeitet, und erkannte, dass das Nervensystem das wichtigste Kontrollsystem des Körpers ist. Sein erster Patient, der 17 Jahre lang taub gewesen ist, konnte nach der Justierung eines Brustwirbels wieder hören. Seine zweite Patientin litt an Herzrhythmusstörungen. Auch diese waren nach erfolgreicher Justierung Ihrer Wirbelsäule behoben.

 

Sie möchten wissen ob eine chiropraktische Behandlung für Sie sinnvoll sein kann? Ich berate Sie gerne persönlich:

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